Im laufenden Schuljahr betreut die TheoPrax-Stiftung insgesamt 20 Projekte am Markgrafen-Gymnasium Durlach, am Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe, am Goethe-Gymnasium Karlsruhe, am Edith-Stein-Gymnasium Bretten und am Reuchlin-Gymnasium Pforzheim.
Alle Projekte werden wie die im Folgenden kurz beschriebenen nach der TheoPrax-Methode bearbeitet und im Juli 2026 mit der Vorlage der Dokumentation der einjährigen Projektarbeit, der Abschlusspräsentation und dem Kolloquium beendet.
Die erfolgreich abgeschlossene einjährige Projektarbeit ersetzt für die Schüler*innen eine mündliche Abiturprüfung.
Erarbeitung eines Konzepts für einen TikTok-Kanal für alwa
Ziel des Seminarkursprojektes am Markgrafen-Gymnasium Durlach ist es, in Abstimmung mit dem Social-Media-Management von alwa einen content-Konzeptplan zu erstellen und zu erproben, der den Kriterien Nachhaltigkeit, Alltag, Freude, Humor und Glück Rechnung trägt. Ausgehend von einem Besuch der Firma Winkels GmbH & Co Holding KG, einer Analyse der Plattform TikTok als Medium und des TikTok-Trends der Branche erstellen die Schüler*innen den notwendigen Content, einschließlich der technischen Notwendigkeiten bis zu einer Veröffentlichung. Berücksichtigt werden dabei die Zielgruppe mit Interessen und Vorlieben, die Konkurrenz mit ihren Formaten und Inhalten und die gewünschte Reichweite. Diese und der Content selbst sollen dann mit Hilfe des Followerzuwachses, der Views, der Watchtime und der Kommentare analysiert werden, um den Erfolg der Kampagne zu bewerten.
Waldentwicklung im Klimawandel
Mit der Arbeit der Seminarkursgruppe des Max-Planck-Gymnasiums Karlsruhe soll anhand des Waldareals „Eichelgarten“ beispielhaft die Waldentwicklung im Zuge des Klimawandels aufgezeigt und mögliche Lösungsansätze entwickelt werden. Basierend auf einer vertieften Recherche des Klimawandels und seiner Folgen für den Wald sollen diese analysiert und in einer filmischen Dokumentation veranschaulicht werden. Dabei betrachtet die Gruppe z.B. die Bedeutung von invasiven Arten, Pilzen, Krankheiten Schädlingen und Naturkatastrophen. Nach der Kartierung eines Waldstückes im „Eichelgarten“ werden Bodenproben entnommen und untersucht. Mit Hilfe dieser konkreten Fakten und der zuvor erfolgten Recherche sollen Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden, mit denen der Wald auch in Zukunft gesund fortbestehen kann. Abgeschlossen wird die Projektarbeit, wie bereits angesprochen, in Form eines Dokumentarfilmes für Schüler*innen der Mittelstufe.
Klimaanpassung von Spielplätzen
Unter dem grundlegenden Thema „Karlsruhe und der Klimawandel“ beschäftigt sich eine Seminarkursgruppe des Goethe-Gymnasiums Karlsruhe mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Spielplätze und deren Anpassung an den Klimawandel, um die dadurch die besonders gefährdete Personengruppe der Kinder besser vor extremer Hitze und deren Folgen zu schützen. Ausgehend von einer Recherche zu Spielplätzen in der Stadt Karlsruhe und in anderen Städten und einer Umfrage von Eltern und Schüler*innen sowie Kitakindern und Betreuer*innen als Spielplatznutzern sollen Kriterien für einen idealen Spielplatz in Zeiten des Klimawandels erarbeitet und in Form eines Modells dargestellt werden. Neben den erhobenen Daten werden dazu Recherchen zu Spielgeräten und deren Materialbeschaffenheit ebenso herangezogen wie z.B. die Fragen nach der Bepflanzung, der Art des Bodens und der Möglichkeiten einer Beschattung. Mit den erarbeiteten Ergebnissen nimmt die Gruppe auch am Wettbewerb „Klimaanpassung der Stadt Karlsruhe“ der „Wirtschaftsstiftung Südwest“ teil.